• Herzlich Willkommen

    Vielen Dank, dass Sie sich für die Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern interessieren! Wenn Sie eine Patenschaft für Ihr Kind benötigen, dann finden Sie hier weitere Informationen.


    Wenn Sie Patin oder Pate werden wollen, finden Sie auf dieser Seite kompakt die wichtigsten Infos zum Einstieg. Etwas ausführlicher sind die Patenschaften hier beschrieben.

    In einer Patenschaft stehen Sie einem Kind zur Seite, das bei einem psychisch erkrankten Elternteil aufwächst. Für dieses Kind sind Sie wie eine Tante oder ein Onkel: Sie nehmen sich an fest vereinbarten Tagen Zeit für das Kind, spielen mit ihm oder unternehmen gemeinsam etwas.

    So sorgen Sie dafür, dass das Kind seine Sorgen um den erkrankten Elternteil für einige Stunden vergessen und wieder einfach nur Kind sein kann. Gleichzeitig entlasten Sie die Eltern, die ausruhen und etwas für sich tun können. Uns ist dabei sehr wichtig, dass zwischen Ihnen und dem Kind eine verlässliche, auf mehr als zwei Jahre angelegte Beziehung entsteht.

    Ihr Engagement wirkt in zwei Richtungen:

    • Sie sind für das Kind eine neue, wichtige Bezugsperson und Sie geben ihm damit Stabilität in seinem Leben. 

    • Sie entlasten die Eltern, so dass das Kind trotz der elterlichen Erkrankung dauerhaft in seiner Familie aufwachsen kann.

     

    Unten finden Sie unser Video, in dem an einem Beispiel erklärt wird, wie die PFIFF-Patenschaften funktionieren und was sie bewirken können.

     

  • Was tun Patinnen und Paten?

    • Sie nehmen sich regelmäßig Zeit für Ihr Patenkind – bei sich zuhause oder bei gemeinsamen Unternehmungen.

    • Sie bauen zu Ihrem Patenkind eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung auf.

    • Sie sind für Ihr Patenkind da, um seine Eltern kümmern sich Fachkräfte. Im Ausnahmefall nehmen Sie das Kind auch für begrenzte Zeit bei sich auf – wenn die Eltern beispielsweise durch eine Krise oder einen Klinikaufenthalt nicht zur Verfügung stehen.

    • Um Sie bei Ihrer Aufgabe zu unterstützen, führen wir regelmäßig Gespräche miteinander. Zudem nehmen Sie an der monatlichen Patengruppe teil, wo Sie sich mit anderen Patinnen/Paten austauschen können.


    Hier
     können Sie den Bericht einer Patin aufrufen, der in der Zeitschrift BLICKPUNKT PFLEGEKINDER erschienen ist.

  • Um welche Kinder geht es?

    Kinder und Jugendliche, deren Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Nicht selten fühlen sie sich verantwortlich für die Situation der Familie. Häufig übernehmen sie Aufgaben im Haushalt oder in der Versorgung jüngerer Geschwister. Deshalb ist es für sie so wichtig, dass sie auch unbeschwerte Zeiten erleben, in denen sie ihren Interessen nachgehen können und gefördert werden.

  • Wie werden Patinnen und Paten unterstützt?

    •  Wir bereiten Sie gut auf Ihre Aufgabe vor – durch intensive Beratung und ein Seminar. 

    • Bevor die Patenschaft beginnt, erhalten Sie im konkreten Fall fundierte Informationen, worauf es bei Ihrer Aufgabe besonders ankommt.

    • Zu Beginn der Patenschaft wird eine Vereinbarung getroffen, die klar regelt, wer wann für was zuständig ist.

    • Während der Patenschaft stehen Ihnen unsere erfahrenen Fachkräfte zur Seite. Zudem ist Teil der Vereinbarung, dass Sie an unserer Patengruppe teilnehmen, um sich mit anderen Patinnen und Paten austauschen zu können. Bei Bedarf bieten wir Ihnen auch Supervision an.

    • Die Eltern Ihres Patenkindes werden von Fachkräften begleitet. Mit diesen Fachkräften arbeitet PFIFF eng zusammen.

    • Die Hamburger Pflegeelternschule bietet regelmäßig Fortbildungen z. B. zu Themen aus dem Bereich „Psychische Erkrankung“ und „Bindung“ an. Das Fortbildungsprogramm können Sie kostenlos nutzen.
  • Wie kann ich Patin oder Pate werden?

    Freude am Umgang mit Kindern, Zeit und Geduld – das sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Aufgabe als Patin/Pate.

    Aufgrund unserer Erfahrungen ist es auch hilfreich,

    • wenn Sie gut improvisieren können. Manchmal läuft es mit dem Kind und seinen Eltern anders als vorher geplant. 

    • dass Sie wertschätzen, wie sehr sich die Eltern bemühen, sich gut um ihr Kind zu kümmern. Es ist aber auch wichtig, Abstand und Nähe gut zu regulieren, um für das Kind da sein zu können.

    • wenn Sie auch damit umgehen können, dass sich die Eltern mal anders verhalten als Sie erwartet haben. Das kann eine Auswirkung der psychischen Erkrankung sein.

    • dass Sie selbst in stabilen Verhältnissen leben. Sie sind ein Anker im Leben des Kindes, das viel Stabilität braucht.


    Wenn Sie Interesse daran haben, Patin oder Pate für ein Kind eines psychisch erkrankten Elternteils zu werden, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

    Ansprechpersonen:

    Ortrud Beckmann 040 410984-68 E-Mail
    Magdalena Hansen 040 410984-65 E-Mail
    Klaus Schuller 040 410984-75 E-Mail
  • Ich benötige eine Patenschaft für mein Kind

    Wenn Sie den Eindruck haben, dass eine Patenschaft Ihrem Kind gut tun könnte, melden Sie sich gern bei PFIFF. Wir haben viel Respekt davor, dass Sie sich so um Ihr Kind sorgen und sich dafür einsetzen, dass es Entlastung bekommt.

    Nachdem Sie sich bei uns gemeldet haben, klären wir mit Ihnen, ob wichtige Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört, dass Sie von einer Fachkraft wie z. B. einer Sozialpädagogin/einem Sozialpädagogen oder einer Therapeutin/einem Therapeuten betreut werden und zu dieser Fachkraft ein vertrauensvolles Verhältnis haben.

    PFIFF bekommt sehr viele Anfragen für Patenschaften – leider kann es zu Wartezeiten kommen, bis ein Platz frei ist.

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    Die PFIFF-Patenschaften werden gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg